Wie ein Schneeball Jahrgänge zusammenführte

In der Mittagspause des 8. Januars, kam es zu einem kleinen Schulevent: Der riesige Schneeball, der schon am Anfang des Tages von einem Siebtklässler angefangen wurde, sollte größer werden. Also hieß es das Monstrum, dass laut Aussagen der Erschaffer „Nur aus 10% Schnee und 90% Erde und Holz besteht“, über den noch Schneebedeckten Schulhof zu rollen. Was erst noch alleine oder zu zweit ging, war nach einer gewissen Zeit unmöglich und eine neue Idee sollte her: Die Physik musste ran. Also nutze man zukünftig den Schwung, der beim Hin- und Herbewegen des Schneeballes entstand und es erlaubte, ihn trotz des Gewichtes in Bewegung zu setzen. Mit der neuen Technik ging es dann weiter, bis man es zum Basketballplatz schaffte. Nach weiterem Schnee aufsammeln, kam dann eine waghalsige Idee: Was wäre, wenn man den Schneeball über die Treppe auf den ersten Schulhof bekäme? Dort läge mehr Schnee und der Ball aus Eis und Schnee könnte noch größer werden. Als man dann vor der Treppe angekommen war, scheiterte der Versuch aber und auch eine Rampe oder die vereinte Kraft von allen konnten nichts ausrichten. Die Schulglocke kündete dann irgendwann das Ende der Mittagspause und das Ende des Projekts an. Zwischendurch gab es mehrere Versuche den Ball zu zerstören, die aber alle gescheitert sind, erst der Regen am darauffolgenden Tag, machte aus einem Schneeball einen Schneehaufen.