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Die Rache des Dämonengottes – Part 6

Kapitel 11: Ein unsichtbarer Bekannter

Der Ordensführer sprach: „Dieser junge Mann hielt es anscheinend für angebracht sich im Rahmen der Öffentlichkeit in einen Halbtitanen zu verwandeln“. Er nahm eine Pause ein … „Ich halte es für unangebracht, dass er noch in diesem Heiligen Königreich leben darf!“ Der König sprach: „Was schlagen sie vor, Ordensführer der Goldenen Kreuzritter?“ Der Ritter schwieg, bis er nach mehreren Sekunden antwortete: „Ich finde wir sollten… den Rat des Königreiches entscheiden lassen“. Der König lächelte: „Und was machen wir jetzt mit ihnen?“. Der Ritter sprach: „Bis der Gerichtssaal nicht gesprochen hat, sollten wir sie… ins Verlies sperren lassen.“ Der König nickte einer Wache zu, diese ging sofort auf Mila und Dan los und nahm sie an den Händen. Mila sagte nun endlich etwas: „DAS KÖNNEN SIE NICHT TUN, BITTE EURE MAJESTÄT, LASSEN SIE UNS…“. Die Wache schlug ihr auf den Kopf, sie konnte sich nicht wehren, ihr wurde schwarz vor Augen. „Wo bin ich…Dan bist hier?“ Mila wachte auf. Sie hatte unheimliche Kopfschmerzen. Sie sah sich um. Sie waren in einer feuchten, dunklen und einer mit Pflanzen übersäten Kammer. Vor ihr waren Gitter. Sie schimmerten lila. Sie fasste sie an. „Au“, sie zuckte zusammen. Das Gitter gab elektrische Stöße ab. Sie sah sich in ihrer Zelle um. Da lag Dan, anscheinend bewusstlos in der Ecke. Sie lief zu ihm „DAN, HÖRST DU MICH, DAN WACH AUF … DAN, DAN!“. Die Verzweiflung stand in ihrem Gesicht geschrieben. Sie wollte ihn nicht verlieren und gerade seinen Puls ertasten, als sie eine bekannte Stimme aus dem Nichts hörte. „Dan ist nur bewusstlos, er erholt sich noch. Lass ihn noch eine Weile schlafen.“ Sie erschrak. „WO BIST DU? WER BIST DU?“. Die Stimme lachte: „Tja, das bleibt ein Rätsel.“ Die Stimme kam aus ihrer Zelle, stellte Mila fest. Sie fragte: „Wo bist du, warum bist du hier, was hast du verbrochen, dass du mit uns im Verlies sitzt?“. Die Stimme sagte in einer ernsten Weise: „Wow, so viele Fragen an einen Straßendieb!“. Mit diesen Worten erschien eine Person aus der hintersten Ecke der Kammer. Mila musterte die Person und fragte verwundert „Nik?“

Kapitel 12: Der Weg zum Rat des Königreiches

„Woher kennst du meinen Namen?“. Nik war verwirrt. Mila sagte: „Das klingt jetzt komisch, aber du kommst nicht aus dieser Welt.“ Nik sah sie an und fragte: „Wie meinst du das ?“. Mila erklärte ihm alles, bis Nik ein „Pschht“ zischte. Mila verstummte. Sie zerstörte aber erst die Kette, die an Niks Hals hing. Sie war mit denselben Kristallen verziert wie der Handschuh, den Dan getragen hatte. Sie schlug ihn kaputt. Nik fragte: „Was sollte… ?“. Er sagte: „Verstehe, hier waren meine Erinnerungen ge…“. Er brach seinen Satz ab. Jemand war ja auf dem Weg zu ihnen. Laute, langsame Schritte erklangen, Milas Herz pochte. Sie wusste nicht was nun passieren würde. Nik kniete sich hin und versuchte Dan aufzuwecken, indem er ihn mehrmals an seinem Arm schlug. Nun war es soweit. Eine Wache trat ein, zog einen Schlüssel heraus und sprach: „Ihr müsst zum König, weglaufen nützt euch nichts, ich werde euch nichts tun, jetzt kommt!“ Mila sah die Wache an. Nik wusste, was sie tun wollte und sagte mit einem herablassenden Ton: „Tu es nicht, es sei denn du willst sterben.“ Mila guckte ihn beleidigt an und streckte ihre Arme aus, um sich mit Nik in eiserne Ketten legen zu lassen. Die Wache nahm einen Speer mit einer lilafarbenen Spitze, die den Gitterstäben der Gefängniszelle in ihrem Rücken glich. Die Wache stach Dan in die Seite seines Oberkörpers, ein lilafarbener Blitz kam aus der Spitze des Speers. Dans Körper zuckte zusammen, er wachte auf und versuchte aufzustehen. Er scheiterte. Dan knickte um, da seine Beine ihn nicht mehr hielten. Er versuchte es immer wieder, aber seine Beine hielten ihn nicht. Die Wache packte ihn an seinem Kragen und schliff ihn hinter sich her. Dan konnte sich nicht wehren. Mila und Nik wussten, dass es zwecklos war, also gingen sie der Wache nach. Mila ekelte sich. Sie gingen eine mit Moos bedeckte Treppe hoch. Die Wache sprach „Ihr werdet nun vor den Rat des Königreiches treten.“ Mila erschrak. „Vor welchen Rat? Wer sind diese Menschen, die im Rat sitzen?“. Die Wache lachte und fragte: „Ihr seid wohl wirklich nicht von hier…,oder?“. Mila stotterte „Ne..Ne..Nein“. Sie waren nun am Ende der Treppe angekommen und standen vor einem etwa fünf Meter großem Tor, welches aus massivem Eisen bestand. Es sah alt, aber trotzdem noch robust aus. Das rostige, rote Tor war mit einem hellblauen Schleier umhüllt. An den Seiten des Tores standen zwei Wachen mit jeweils einem Speer, das ebenfalls hellblau leuchtete. Die Wachen trugen die gleiche silberne Rüstung wie die Wache, die sie abgeholt hatte, allerdings trug diese einen roten Helm. Im Gegensatz zu den Wachen, die am Tor standen. Diese Wachen trugen beide einen silbernen Helm.